Keiner.
Der Galgen wurde an der Gemarkungsgrenze zu Freiburg von den Zisterzienserinnen aufgestellt, aber eigentlich nie in der Absicht, ihn auch zu benutzen.
Es ging vor allem darum, der Stadt Freiburg ein deutliches Zeichen zu setzen: Wir haben unsere eigene Gerichtsbarkeit!
Natürlich wurde das von dem Magristrat als Provokation aufgefasst, und die Antwort darauf ließ nicht lange auf sich warten.
Schon nach kurzer Zeit danach im Jahre 1747 wurde der Galgen dann wieder von den Freiburgern gefällt und verbrannt.
Diese Geschichte in eine von vielen Provokationen zwischen Kloster und Stadt.
Weitere Einzelheiten:
Karin Groll-Jörger, Günterstal Band I, Von der Säkularisation bis zur Eingemeindung (1806-1890), Lavori 2013; hier inbesondere die Seiten 41 und 42.
Karin Groll-Jörger, Günterstal und seine Matten im Spiegel der Geschichte, Lavori Verlag 2016.
